Rainer Erler gehört als Autor wie als Filmemacher unbestritten zu den Größen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die FAZ bezeichnet ihn als „prophetisch“ und „Visionär des deutschen Films“.
Der Schriftsteller, Regisseur und Produzent wurde 1933 in München geboren. Zu seinem schriftstellerischen Werk zählen neben 14 Romanen zwei Dutzend Erzählungen und Kurzgeschichten – darunter der Roman Fleisch (1979), mit dem er große Bekanntheit erlangte. Für viele seiner preisgekrönten Filme schrieb er nicht nur das Drehbuch, sondern auch die Romanfassung. Rainer Erler gilt als einer der bedeutendsten Filmemacher deutschsprachiger Science-Fiction-Filme sowie als Begründer des heute hochpopulären Subgenres „Wissenschaftsthriller“. Insgesamt erhielt er 24 nationale Preise und Auszeichnungen und vier Literaturpreise für Erzählungen. 2004 wurden ihm für sein Lebenswerk das Bundesverdienstkreuz am Bande und der Deutsche Phantastik Preis verliehen. Rainer Erler lebt heute nach wie vor in Oberbayern, überwiegend jedoch in West-Australien.